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Projekte am Pädagogium » PISA-Arbeitsgruppe

 

Förderung der Lesekompetenz
Der Stoff aus dem die Träume sind - Büchervortrag in der Grundschule des Pädagogiums

Im Rahmen des schulinternen PISA-Projekts "Förderung der Lesekompetenz" wurden interessierte Eltern in gemütlicher Atmosphäre von Frau Wasserburger in die Welt der Kinder- und Jugendliteratur entführt. Frau Wasserburger von der etablierten Buchhandlung "Max und Moritz" engagiert sich seit über 35 Jahren für die Verbreitung von Büchern im Kindesalter.

größer In der Grundschule des Pädagogiums haben hierzu bereits einige Aktivitäten stattgefunden, wie z.B. die Ausstattung aller Klassen mit einer eigenen Bücherei und Leseecke.

Die Einrichtung eines Lesecafes in der Schulbücherei, welches regen Zuspruch findet, gehört ebenso dazu wie die zahlreichen klasseninternen Unternehmungen. Regelmäßige Besuche in der Stadtbibliothek, freie Lesestunden am Vormittag und Lesewettbewerbe schaffen Freiräume, in denen sich die Kinder nach ihren Interessen orientieren können.

Dabei ist es wichtig, dass die Leseförderung über die Schule hinaus im Elternhaus weiter motivierend gefördert wird.

Frau Wasserburger hat in ihrem sehr interessanten und kurzweiligen Vortrag wichtige Kriterien zur Auswahl der richtigen Lektüre vorgestellt und mit Hingabe aus einigen Büchern rezitiert. Die Erwachsenen tauchten hierbei in verschiedene Phantasiewelten ein.

Es wurde deutlich, dass das Buch immer noch ein wichtiges Medium darstellt und von jedem Leser mit seinen eigenen Gedanken und Vorstellungen zum Leben erweckt wird.

größer Kein anderes Medium orientiert sich so an dem individuellen Arbeitstempo wie das Buch. Das ist gerade für Kinder wichtig, da sie unterschiedliche Lesebegabungen haben. Je nach Lesevermögen läuft die Geschichte somit schneller oder langsamer ab.

Die Kinder- und Jugendliteratur hat sich in den vergangenen zwei Jahrzehnten entwickelt. Das Kinderbuch ist akzeptiert und orientiert sich mit seinen Inhalten verstärkt an der Erfahrungswelt und den Interessen der Kinder. Für jedes Kind gibt es ein Buch, man muss hierfür nur den Schlüssel zum Öffnen der wunderbaren Phantasiewelt finden.

Gerade im Erstlesealter muss es gelingen, die Kinder mit ihren den Neigungen entsprechenden Inhalten zu motivieren. Hierbei empfiehlt sich eine ausführliche Beratung in einer Buchhandlung.

Interessant war auch die Vorstellung der so genannten "Klassiker". Das sind jene Kinderbuchautoren, die ein jedes Kind bis zu seinem 10. Lebensjahr zumindest einmal gelesen haben sollte. Hierzu zählen u.a. Werke von Erich Kästner, Astrid Lindgren, Michael Ende, Ottfried Preußler.

Schließlich wurde deutlich, dass es auf dem Büchermarkt zahlreiche Facetten gibt. Die Palette reicht vom Bilderbuch, über das Sachbuch, das Mitmachbuch, das Rätselbuch bis hin zur Erlebnisgeschichte.

Der "Geist", den Frau Wasserburger mit ihrem lebhaften und authentischen Vortrag heraussprühte, zog am Ende alle in den Bann, und es wurde deutlich, dass ein Buch mehr ist als nur ein Leseobjekt.

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