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Endlich ist es soweit - die Juniorfirma CreArt des Pädagogiums Baden-Baden liefert ihr "Baden-Baden" Spiel nach Memory-Art aus. Die Schüler der Klasse 11 des Wirtschaftsgymnasiums am Pädagogium Baden-Baden freuen sich zu Recht über Ihr gelungenes Produkt, denn von der Idee bis zur Auslieferung war es ein weiter Weg. Die Geschäfts-Idee war es, mit diesem Memory Baden-Baden und führende Unternehmen der Stadt Baden-Baden zu verbinden. Erst dadurch konnte ein tragbares Finanzierungskonzept entwickelt werden. Ein solch kostenaufwändiges Projekt auf die Beine zu stellen, war nur möglich, wenn der Absatz von vorneherein gesichert war. Schließlich ging es um ein Finanzvolumen von fast 9.000 €. Jedes Unternehmen wurde als Motiv abgebildet; im Gegenzug verpflichteten sich die Firmen, eine gewisse Stückzahl abzunehmen. Das Spiel zeigt zum einen Baden-Baden von seinen schönsten Seiten, zum anderen führende Unternehmen aus der Kurstadt. Gerade die Firmenmotive brauchen sich nicht hinter Abbildungen des Theaters, der Lichtentaler Allee, der Trinkhalle etc... zu verstecken. Markante und architektonisch besondere Gebäude von Unternehmen wie InfoScore, Grenke Leasing, Liebich und Partner, Badisches Tagblatt und Wagener bilden einen reizvollen Kontrast zu den klassischen Ansichten. Natürlich durften Hotels wie Brenner`s Parkhotel und das neue Dorint Hotel Messmer sowie die Caracallatherme und das Casino nicht fehlen. Selbstverständlich gibt es auch eine reizvolle Ansicht eines Internatsgebäudes des Pädagogiums zu sehen. Das Spiel wurde in hochwertigem Vierfarbendruck auf Karton mit UV-Lackierung von der Firma Kast -Verpackung und Display- in Gernsbach gefertigt. Die hochwertige Verpackung in ansprechendem Grün und Sichtfenster auf die Karten wurde nach Vorgaben der Juniorfirma durch die Experten der Firma Kast entwickelt und ebenfalls dort gefertigt. Die Bildbearbeitung erfolgte bei der Firma Stähle in Stockach; die Baden-Baden Bilder wurden freundlicherweise von der Baden-Baden Marketing zur Verfügung gestellt. Nur durch das Zusammenwirken all dieser Beteiligten und das freundliche Entgegenkommen bei den Konditionen konnte das Spiel zu akzeptablen Preisen produziert werden. Schließlich handelt es sich um eine einmalige limitierte Auflage von 570 Stück. Von dieser Auflage gehen lediglich 175 Stück in den freien Verkauf bei der Firma Wagener; Caracalla und dem Badischen Tageblatt. Wer dieses einmalige Produkt erwerben möchte sollte sich also sputen, denn auch einen Nachdruck wird es nicht mehr geben. Schließlich muss sich die Juniorfirma bis zu den Sommerferien auflösen. Dies ist Vorschrift der Organisation JUNIOR, die die Juniorfirmen in Baden-Württemberg betreut. Davor muss noch eine letzte Hauptversammlung durchgeführt werden, denn schließlich wollen die ca. 70 Aktionäre über den Geschäftsablauf und das Ergebnis sowie die Dividende informiert werden. Über die Verwendung der Dividende und das ehemals eingezahlte Aktienkapital können die Aktionäre dann auf dieser Versammlung befinden; in der Vergangenheit wurde oft ein erheblicher Teil einem gemeinnützigen Zweck zugeführt. Insgesamt haben die beteiligten Schülerinnen und Schüler des Wirtschaftsgymnasiums durch die Arbeit viel gelernt. Alleine Termine mit potentiellen Kunden zu vereinbaren, Verkaufsgespräche führen und auch rechtsgültige Verträge abzuschließen ist für Schüler gar nicht so einfach. An der auflösenden Hauptversammlung können einige Schüler(innen) bereits nicht mehr teilnehmen, da sie schon jetzt in Vancouver (Ca) an einem 8-wöchigen Sprachkurs mit anschließendem Firmenpraktikum teilnehmen. Einen kleinen Wermutstropfen galt es jedoch auch zu verdauen. Bei der Wahl zum besten Juniorunternehmen in Baden-Württemberg konnte dieses Jahr kein Podestplatz belegt werden. Vielleicht lag es auch daran, dass das fertige Produkt zu diesem Zeitpunkt noch nicht vorlag. Eigentlich hatte man sich Chancen ausgerechnet in die Fußstapfen von @viceSolution zu treten, die vor zwei Jahren Baden-Württemberg-Sieger waren. Nun darf man gespannt sein mit welcher Idee die nächsten WG+ Schüler der Klasse 11 aufwarten.
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