Internat und Ganztagesschule Pädagogium Baden-Baden - Grundschule, Realschule, Gymnasium, Wirtschaftsgymnasium Internat und Ganztagesschule Pädagogium Baden-Baden - Grundschule, Realschule, Gymnasium, Wirtschaftsgymnasium Internat und Ganztagesschule Pädagogium Baden-Baden - Grundschule, Realschule, Gymnasium, Wirtschaftsgymnasium Internat und Ganztagesschule Pädagogium Baden-Baden - Grundschule, Realschule, Gymnasium, Wirtschaftsgymnasium
Internat und Ganztagesschule Pädagogium Baden-Baden - Grundschule, Realschule, Gymnasium, Wirtschaftsgymnasium
GrundschuleGymnasiumRealschuleWirtschafts-/Sozialwissenschaftliches Gymnasium

Internats- und Ganztagesschulen

Staatlich anerkannt

Seit über 100 Jahren die bewährte Schule für die Zukunft Ihres Kindes
Internat und Ganztagesschule Pädagogium Baden-Baden - Grundschule, Realschule, Gymnasium, Wirtschaftsgymnasium
Internat und Ganztagesschule Pädagogium Baden-Baden - Grundschule, Realschule, Gymnasium, Wirtschaftsgymnasium
Internat und Ganztagesschule Pädagogium Baden-Baden - Grundschule, Realschule, Gymnasium, Wirtschaftsgymnasium
Internat und Ganztagesschule Pädagogium Baden-Baden - Grundschule, Realschule, Gymnasium, Wirtschaftsgymnasium
Internat und Ganztagesschule Pädagogium Baden-Baden - Grundschule, Realschule, Gymnasium, Wirtschaftsgymnasium
Internat und Ganztagesschule Pädagogium Baden-Baden - Grundschule, Realschule, Gymnasium, Wirtschaftsgymnasium
Aktuell Termine
Veranstaltungsarchiv
Presse
Linkliste

 

Festspielhausbühne beinahe zu klein Festspielhausbühne beinahe zu klein
Zum zweiten Mal gibt die Baden-Badener Philharmonie mit ihrer Jugendakademie ein Konzert / Mammutchor für "Carmina burana"
Badisches Tagblatt vom 19.06.2010

von Karen Streich

Nach fast einem Jahr intensiver Probenarbeit war es endlich so weit: die Jugendakademie der Baden-Badener Philharmonie, das sind etwa 80 ausgewählte, überdurchschnittlich begabte junge Instrumentalisten der Region, hatte zusammen mit der Philharmonie ein anspruchsvolles Konzertprogramm erarbeitet, das nun im sehr gut besuchten Festspielhaus der Öffentlichkeit präsentiert wurde. Allerdings wäre dies wohl ohne die zahlreichen, sich für Jugendförderung engagierenden Sponsoren und die wohl durchdachte, straffe Organisation der Initiatorin Boriana Baleff, kaum zu stemmen gewesen.

Im Mittelpunkt des Abendprogramms stand die szenische Kantate "Carmina burana" von Carl Orff. Dafür hatte man allein sechs Chöre der Region mobil gemacht, die "Pädasternchen" des Pädagogiums, den Chor des Goethe-Gymnasiums Gaggenau, das Vocalensemble "Lucida valis", den Chor des Ludwig-Wilhelm-Gymnasiums Rastatt und den "Coro contempi" aus Karlsruhe. Etwa 350 Sängerinnen und Sänger erfüllten den hinteren Bühnenraum des Festspielhauses, davor sah man das dicht gedrängt postierte, durch etwa achtzig junge Instrumentalisten erweiterte, große Orchester der Philharmonie. Einen solch gewaltigen Anblick hatte der Musentempel und sein Publikum wohl noch nicht erlebt.

Unter den Fittichen von Kirchenmusiker und Bezirkskantor Uwe Serr lagen die Finalproben und schließlich das straffe, nichts dem Zufall überlassende Dirigat der Generalprobe und der lang ersehnten Aufführung. Zu den Chören und dem Orchester gesellten sich als Solisten Diana-Marina Fischer mit klarer makelloser Sopranstimme, Joaquin Asiain mit hellem Tenor ausdrucksstark rezitierend und Tibor Brower, von dessen warmer, angenehmer Baritonstimme auch ganz hohe Tonlagen gefordert waren. In dieser szenischen Kantate, die eigentlich auch noch von Tanz verdeutlicht wird - aber dafür wäre auf der Bühne wohl kein Platz mehr gewesen - , hat Carl Orff 25 lateinische Gedichte der Benediktbeurer Handschrift aus dem 13. Jahrhundert, Vagantenliedern, vertont, die eigentlich in keinem Zusammenhang stehen.

Aber der Komponist ordnete sie so an, dass sie letztendlich eine Aussage über das Leben, seine Schönheit, seine Freuden und Leiden, seine Unerbittlichkeit machen. Diese fordernde, von harter Rhythmik lebende, sich häufig wiederholende Musik wirkt auf die Zuhörer mitreißend. So auch an diesem Abend, wo sich die äußerst engagierte Hingabe der Sänger und der Instrumentalisten bei aufmerksamer Disziplin zum Dirigenten dem Publikum hautnah vermittelte.

Zur Eröffnung dieses großartigen musikalischen Spektakels präsentierte die durch junge Instrumentalisten zum riesigen Festspielorchester erweiterte Philharmonie unter dem Dirigat von Pavel Baleff den Blumenwalzer aus Tschaikowskys Ballett "Der Nussknacker", den Samira Memarzadeh mit hinreißendem Harfensolo einleitete. Ein weiterer Höhepunkt des Abends war der Auftritt der erst zehn Jahre alten Violinsolistin Sophie Wang mit dem Konzert für Violine und Orchester von Mendelssohn Bartholdy. Mit technischer Bravour, wie ein Uhrwerk, meisterte die junge Geigerin die drei Sätze des Werkes und begeisterte das Publikum, das ihr noch eine nicht nur technisch hervorragend dargebrachte, sondern auch musikalisch fein durchdachte Zugabe von Johann Sebastian Bach für Violine solo entlocken konnte. Alles in allem wurde das Projektkonzert für jeden einzelnen der Ausführenden ein voller Erfolg, den auch Baden-Badens Oberbürgermeister Wolfgang Gerstner beeindruckt in seinem Schlusswort würdigte. Gerstner konstatierte mit großer Zufriedenheit, auf den Nachwuchs sei Verlass.

 

Das Musikprojekt am Päda: CARMINA BURANA von Carl Orff Bilder & Eindrücke
Das Musikprojekt am Päda: CARMINA BURANA von Carl Orff
Konzert am 17. Juni 2010 im Festspielhaus Baden-Baden

 

« zurück

Internat und Ganztagesschule Pädagogium Baden-Baden - Grundschule, Realschule, Gymnasium, Wirtschaftsgymnasium zurück zum Seitenanfang
Internat und Ganztagesschule Pädagogium Baden-Baden - Grundschule, Realschule, Gymnasium, Wirtschaftsgymnasium