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Baden-Baden (los) - Die Aula des Pädagogiums war dicht besetzt: Hier probte der gesamte Chor des Internats für die Aufführung von Carl Orffs Carmina Burana. Dieser Programmteil ist Bestandteil eines Großereignisses, das - unterstützt von der Bürgerstiftung Baden-Baden - zusammen mit den Musikern der Philharmonischen Jugendakademie am 17. Juni im Festspielhaus aufgeführt wird. Neben der Carmina Burana wird das Jungorchester unter Mitwirkung von Solokünstlern wie Sophie Wang (Violine), Diana-Marina Fischer (Sopran), Tibor Brouwer (Bariton) und Joaquin Asiain (Tenor) auch den "Blumenwalzer" von Tschaikowsky und das Violinkonzert von Felix Mendelssohn Bartholdy spielen. Doch im Mittelpunkt steht, alleine schon wegen der Vielzahl der Mitwirkenden, die Aufführung der szenischen Kantate von Carl Orff, die ihre Uraufführung 1937 in der Frankfurter Oper erlebte. Stellenweise müssen hierfür acht Chorstimmen gleichzeitig arrangiert werden. Dies ist nicht nur gesanglich schwierig, sondern auch eine Herausforderung für die Chorleitung. Uwe Serr, langjähriger Kantor der Stiftskirche und seit vier Jahren Musiklehrer am Pädagogium, hat sich an die Aufgabe gemacht. Richtig spannend wird es allerdings, wenn in den nächsten Tagen die Chöre des Goethe-Gymnasiums Gaggenau und das Vokalensemble "Lucida vallis" hinzustoßen. Denn schon die jüngste Probe vermittelte einen unglaublichen Eindruck von der Stimmgewalt. Es dürfte daher ein beeindruckendes akustisches Erlebnis sein, wenn die insgesamt 350 Mitwirkenden gemeinsam zu in Latein und Mitteldeutsch gesungenen Liedern anstimmen. Wer sich daher noch einen Platz für diese Inszenierung sichern möchte, sollte sich beeilen, denn 2000 Karten wurden bereits verkauft.
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