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Besinnlich, witzig und abwechslungsreich gestalteten die Fünftklässler des Pädagogiums ihre Nikolausfeier für ihre Eltern, Großeltern und Geschwister. Jede Klasse hatte ein kleines Theaterstück einstudiert und dabei erstaunliches schauspielerisches Talent unter Beweis gestellt. "Die Räuberbande des Horrifucus", der Schrecken der ganzen Wüste, wurde von der zarten Maria nicht nur in Schach gehalten, sondern auch zur Besinnung und sogar zu tiefer Frömmigkeit gebracht. Welchen Sinn hat heute noch Weihnachten? Da geht es doch nur um Geschenke! Und sonst gar nichts? - Mit diesen Fragen befasste sich das Kindermusical "Alle Jahre wieder". In einer Inszenierung von "Rudolph - the red-nosed reindeer" überraschten die Kinder nicht nur mit ihren guten Englischkenntnissen, sondern auch mit ihrem kreativen, ja witzigen Spiel. Wie "Weihnachten in Frankreich, Mexiko, Schweden und Großbritannien" gefeiert wird, zeigten die Kids mit rührenden, peppigen und lustigen Szenen. Vor allem der rockige Rap aus Großbritannien brachte ihnen viel Applaus ein. Mit alten und neuen Advents- und Nikolauslieder umrahmten die Kinder die Feier musikalisch. Eindrucksvoll auch die stimmungsvollen Gedichte, mit denen die Lieder und Stücke angesagt wurden. Darbietungen auf der Bühne, sei es im Chor, einem Theaterstück oder als Conferencier nehmen im Päda eine wichtige Bedeutung ein, so Schulleiter Michael Büchler, denn so werde spielerisch das eingeübt, was mit zunehmendem Schüleralter immer wichtiger werde: sich selbst vor einem Publikum präsentieren zu können. Benita Hey sprach über die im Advent angesagte innere Einkehr, die Sehnsüchte und die uralten Träume nach Erfüllung und schließlich über die Erwartung, die mit den Wünschen verbunden sei. Natürlich dürfen bei einer Nikolausfeier auch der echte "Nikolaus" und sein Knecht Ruprecht nicht fehlen. Konstantin Ries und Nono Weinzierl aus der Klasse 13 spielten die Rollen für die Jüngsten der weiterführenden Schulen und verteilten nach einer honorigen Ansprache Nikolaustüten an jedes Kind. Indem sich die "Großen" für "die Kleinen" engagierten, mache man sich ja auch selbst eine große Freude, so die beiden Oberstufenschüler.
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