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Baden-Baden (red). Der Vergleich konnte treffender kaum sein: "Kinder sind wie die kleine Raupe Nimmersatt", stellte Geschäftsführerin Astrid Büchler anlässlich der Feier zum 25-jährigen Bestehen des Kindergartens im Pädagogium fest. In der bekannten Geschichte frisst die kleine Raupe eine ganze Woche lang - bis sie dick und rund ist. Sie verpuppt sich und wird zu einem wunderschönen Schmetterling. "Genau wie die Raupe entdecken Kinder im Kindergartenalter mit ständiger unstillbarer Neugier ihre Umgebung", so Astrid Büchler. Im "Haus des Kindes", wollte Klaus Büchler als Gründer des Kindergartens schon vor über 20 Jahren seine Vorstellungen von frühkindlicher Bildung und Erziehung verwirklichen, die er so umschrieb: "Kindergärten dürfen keine Bewahranstalt sein, sie müssen vielmehr die geistige und körperliche Entwicklung der Kinder entscheidend fördern. Das Alter zwischen drei und sechs Jahren ist für die Kinder die fruchtbarste Zeit zum Lernen." Dieses Leitbild sei heute aktueller denn je, unterstrich Astrid Büchler, Schwiegertochter des Gründers und langjährige Vorsitzende des Trägervereins. Auch die Politik habe mittlerweile erkannt, dass die Kreativität, der Forscherdrang und die Aufnahmebereitschaft bei Kindern im Kindergartenalter so ausgeprägt sind, dass sie spielerisch leicht an Fremdsprachen, Naturphänomene oder Musik herangeführt werden können. Viel Lob gab es auch von städtischer Seite: Frank Hodapp vom Amt für Familie, Soziales und Jugend hob die engagierte Arbeit und das innovative Konzept hervor. Das Haus des Kindes sei "immer einen Schritt voraus". Dann aber hieß es "Bühne frei" für die Kindergartenkinder, die in einem bunten Programm einen Querschnitt aus der vielfältigen Arbeit im Haus des Kindes präsentierten.
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