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Auf den Spuren von Johannes Brahms
Anlässlich des Geburtstages von Johannes Brahms am 7. Mai 1833 veranstaltete Ilka Hamer von der Stadtbibliothek in Zusammenarbeit mit der Geschichtenerzählerin Eva Egloff und der Grafikerin und Brahmshaus-Betreuerin Imo Quero-Lehmann einen Lichtbildervortrag unter der Überschrift "Brahms für Kinder". Begleitet von den anschaulichen und kindgemäßen Zeichnungen Quero-Lehmanns auf der Leinwand wusste Eva Egloff den aufmerksam lauschenden Kindern die Höhen und Tiefen im Leben des unsterblichen Johannes Brahms nahe zu bringen. Unsterblich? Wie konnte er denn unsterblich werden? Schnell fanden die Kinder heraus, dass man den Komponisten wegen seiner schönen Musik wohl nie vergessen kann. Egloff hatte dazu treffende und eingängige Musikbeispiele ausgesucht, die den Kindern offensichtlich gut gefielen. Bezaubernde Liedbeispiele, traurige und fröhliche und natürlich Ungarische Tänze, bei denen so manche Kinderfüße in Bewegung gerieten. Egloff verstand es vorzüglich, die Aufmerksamkeit der jungen Zuhörer zu wecken. Sie führte sie durch das Leben von Brahms: Als Baby mit seiner zwei Jahre älteren Schwester Elisabeth, später als klavierspielendes Wunderkind mit dem Vater, dem Kontrabassisten in Kneipen, denn Brahms musste schon früh Geld verdienen. Die Tourneen, die er als junger Mann mit dem Geiger Eduard Remenyi machte, die Freundschaften mit dem Geiger Joachim sowie Clara und Robert Schumann, seine Lebensstationen Hamburg, Düsseldorf, Detmold, Wien und Baden-Baden, mit allem machte Egloff ihr kleines Publikum auf sehr unterhaltsame Weise vertraut. Gemeinsam wurde Brahms' Abendlied "Guten Abend, gute Nacht" gesungen, viele der Kinder kannten es sehr gut. Am Schluss durften alle Schüler ihre Unterschrift auf ein Plakat schreiben, des den jungen Brahms zeigt, und jeder bekam noch Gummibärchen mit auf den Heimweg. Sicher werden sie diese Schulstunde so schnell nicht vergessen, das Plakat wird Ilka Hamer zur Erinnerung in der Kinderbuchabteilung der Stadtbibliothek aufhängen.
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