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In einem Lehrgang des DRK Baden-Baden wurden die neun Jugendlichen in die sachgerechte Bedienung eines Defibrillators eingewiesen. Ein solches Gerät, das speziell für den medizinischen Laien entwickelt wurde, war dem Schulsanitätsdienst von der Großmutter eines Schülers gespendet worden, so eine Mitteilung. An dem viereinhalbstündigen Kurs unter der Leitung von DRK-Kreisausbildungsleiterin Jutta Fink nahmen auch der Sicherheitsbeauftragte der Schule sowie der Leiter des Schulsanitätsdienstes, Realschulkonrektor Carsten Bangert, teil. Die Anwendung des so genannten AED (automatischer externer Defibrillator) wurde dabei Schritt für Schritt erklärt. Zu den Kursinhalten zählten außerdem ein ausführlicher Check der lebenswichtigen Funktionen des Körpers sowie die Ursachen und Symptome von Herzerkrankungen. Auch über Besonderheiten der Symptomatik eines Herzinfarktes wurden die Teilnehmer aufgeklärt. So erfuhren sie zum Beispiel, dass sich die Anzeichen bei Männern und Frauen erheblich unterscheiden. "Im Falle eines Herzstillstands sinken mit jeder Minute ohne Defibrillation die Überlebenschancen um sieben bis zehn Prozent. Bis der Rettungsdienst eintrifft, kann es daher schon zu spät sein", stellte Carsten Bangert fest. Die Ausbildungskosten hatte die Vereinigung der Eltern, Freunde und Altschüler des Pädagogiums übernommen. Dessen Vorsitzende Petra Reece würdigte das besondere ehrenamtliche Engagement und den Mut der Schüler, sich dieser anspruchsvollen Aufgabe anzunehmen.
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