Grundschule Internats- und Ganztagesschulen Staatlich anerkannt Seit über 100 Jahren die bewährte Schule für die Zukunft Ihres Kindes |
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Mit einem Festakt in der Aula feierte die Grundschule des Pädagogiums am Samstag ihr 25-jähriges Bestehen. Zahlreiche Gäste würdigten in Grußworten die pädagogische Arbeit, die in der Ganztagesschule mit Internat am Hungerberg geleistet wird, am eindrucksvollsten aber dokumentierten die Schüler selbst mit ihren Aufführungen die Qualität der schulischen Arbeit. Was sie an szenischen Darstellungen, Tänzen und musikalischen Beiträgen zu bieten hatten, war einfach fantastisch. Der "Eulenchor", der seinen Namen in Anlehnung an das älteste Gebäude der Schule, das "Eulenhaus" trägt, begrüßte die Festgäste mit dem Lied "Hey Hello", anschließend hieß die stellvertretende Schulleiter die Gäste im "Kleinen Päda", wie die Grundschule im internen Sprachgebrauch des Pädagogiums heißt, willkommen. Nun gaben Schüler die erste Kostprobe aus einer Reihe von kurzen szenischen Darstellungen über wichtige Stationen in der Geschichte der Grundschule, die immer wieder zwischen den einzelnen Rede-, Tanz- und Musikbeiträgen eingeflochten wurden. Andreas Büchler ging im Namen der Trägerfamilie auf die Geschichte der Grundschule ein, die ursprünglich bereits in den 30er-jahren geplant worden war, vom Naziregime aber verhindert wurde. Sein Vater Klaus Büchler hatte die Idee dann wieder aufgegriffen. Sie konkretisierte sich im Jahr 1969, als man auf ein am Hungerberg allmählich verfallendes Bauernhaus aufmerksam wurde. Nach verwickelten Planungen, die noch durch die Landesgartenschau im Jahr 1981 erschwert worden waren, konnte die Schule schließlich im Jahr 1983 eingeweiht werden, als Ganztagesschule mit Internat, was damals ganz anders als heute in weiten Bevölkerungskreisen noch recht verpönt war. In diesem Zusammenhang schlug Büchler auch politische Töne an, nicht zuletzt an die ebenfalls anwesende Landtagsabgeordnete Ursula Lazarus gewendet. Da inzwischen auch von der Politik die Notwendigkeit und der pädagogische Wert einer Ganztagesbetreuung anerkannt werde, würden nun die staatlichen Schulen mit erheblichen Finanzmitteln ausgestattet, um Ganztagesangebote machen zu können. Die Privatschulen aber bekämen überhaupt nichts und würden damit massiv benachteiligt gegenüber staatlichen Schulen. Denn Privatschulen wie das Pädagogium hätten diese Angebote schon seit vielen Jahren im Programm und müssten sie, anders als die staatlichen Schulen, zwangsläufig in voller Höhe über Beiträge der Eltern finanzieren. Ursula Lazarus ging in ihrem Grußwort auf diese Vorwürfe an die Politik ein. Nachdem sie die Arbeit von Privatschulen im Allgemeinen und des "Kleinen Päda" im Besonderen gewürdigt hatte, wies sie darauf hin, dass sie gerade in der vergangenen Woche im Landtag eine Rede über die Finanzierung von Privatschulen gehalten habe. Eine Erhöhung der Zuschüsse vor allem für private Grundschule werde kommen, versicherte die Politikerin. Weitere Grußworte kamen von Bürgermeister Klaus Rückert, dem Vorstand des Fördervereins VEFA, Eckard Hoerner-Marass, Schulrat Franz Veith, der Schulbeauftragten der Erzdiözese Freiburg, Ulrike Grindler und dem Sprecher des Lehrerkollegiums des Pädagogiums, Matthias Fischer. Nachdem Schulleiter Ulrich Wloka die von einem ganzheitlichen Ansatz geprägten pädagogischen Leitlinien seiner Schule erläutert hatte, schloss der Festakt mit dem von den Kindern gesungenen Lied "Lasst uns eine Brücke bauen", das mit seinem auf soziale Verantwortung verweisenden Text so etwas wie die Nationalhymne des Pädagogiums sei, wie Wloka erklärte. Nach dem Festakt wurden die Gäste eingeladen zu einer kleinen Erfrischung und zwanglosen Gesprächen. Bei einem Rundgang durch die Räume der Schule konnten sich die Besucher von den hervorragenden Rahmenbedingungen überzeugen, unter denen hier unterrichtet wird. Karl-Heinz Fischer
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