Grundschule Internats- und Ganztagesschulen Staatlich anerkannt Seit über 100 Jahren die bewährte Schule für die Zukunft Ihres Kindes |
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"Das ist einzigartig in ganz Baden-Württemberg", sagte Bürgermeister Kurt Liebenstein begeistert. Bei der Preisverleihung zum 54. europäischen Schülerwettbewerb konnte er gestern Nachmittag fünf Schülern der Vincenti-Grundschule einen Bundespreis überreichen. Die Schule verfügt damit von allen 360 Grundschulen im Land über die höchste Dichte an Bundespreisträgern. Ohnehin hat die Region bei der 54. Auflage des Wettbewerbs überdurchschnittlich gut abgeschnitten. Allein in der Kurstadt wurden 106 Preisträger von zehn Schulen ausgezeichnet. Sie alle hatten sich im Unterricht mit dem Motto "Chancengleichheit für alle" beschäftigt und dazu bildnerische wie literarische Beiträge eingeschickt. Wie Bürgermeister Liebenstein in seiner Ansprache im Alten Ratssaal des Rathauses hervorhob, konnten im Vergleich zum vergangenen Jahr 20 Preisträger mehr geehrt werden. Herausragend seien dabei zwei Arbeiten von Bühnenmalern der Gewerbeschule gewesen. So darf Rieke Köster als Auszeichnung eine Woche lang an einem Seminar an der Europa-Akademie Otzenhausen teilnehmen. Stefanie Volkmar erhielt den "Preis der Bundeskanzlerin" und fährt für drei Tage nach Berlin. Mit Bezug auf das Motto des europäischen Schülerwettbewerb forderte Liebenstein: "Jeder, gleich welcher Herkunft, soll die gleichen Chancen haben." Das gelte sowohl für das Individuum als auch für Staaten. Laut Liebenstein ist "selbst der Exportweltmeister Deutschland" auf wirtschaftlichem Terrain zur Solidarität mit seinen Handelspartnern verpflichtet. Der Kreisvorsitzende der Europa-Union, Werner Henn, lobte die Schüler und Lehrer für ihr Engagement. Mit rund 500 Preisträgern liege der Kreisverband Rastatt/Baden-Baden vor Städten wie Stuttgart und Mannheim. "Hier wird Europa nicht nur theoretisiert, sondern auch umgesetzt und gelebt", betonte er. Die Schüler seien es, die in Zukunft von den Vorteilen der Europäischen Union profitieren würden. Den Kritikern entgegnete Henn: "Wer das Haar in der Suppe sucht, soll die Suppe nicht vergessen, die uns alle ernährt." Gemeinsam mit Liebenstein überreichte er die Preise: So wurden insgesamt 68 Ortspreise und 26 Landespreise verliehen. Darüber hinaus erhielten zwölf Schüler einen Bundespreis: Adelina Jancovici, Kaja Walter, Lilli Stadler, Sophie Lorisz, Vincent Schrömbgens (Vincenti-Grundschule), Annika Werner, Vera Gottwald (Richard-Wagner-Gymnasium), Belinda Seiter (Klosterschule vom Heiligen Grab), Anina Delia Kistner, Alessa Braun (Pädagogium) sowie Rieke Köster und Stefanie Volkmar (Gewerbeschule). Im Anschluss an die Preisverleihung nutzte Bürgermeister Liebenstein die Gelegenheit, um im Palais Hamilton gemeinsam mit dem Vorstandsvorsitzenden der Stadtsparkasse, Eduard J. Freudl, eine Ausstellung der besten Schülerarbeiten zu eröffnen. Die 70 preisgekrönten Bilder sind dort noch bis zum 25. Mai zu sehen.
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