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Hilfe für arme Kinder in Peru Adrian, ein Schüler der Klasse 10a des Pädagogiums, erhält jeden Monat von jedem seiner Klassenkameraden und dem Klassenlehrer jeweils einen Euro. Dieses Geld kommt hilfsbedürftigen Kindern in Lima in Peru zugute. Schon seit Februar 2002 Ist die Klasse fleißig am Sammeln.
Von den monatlichen Spenden können acht Kinder im Alter zwischen fünf und 15 Jahren jeden Tag eine warme Mahlzeit erhalten. Es ist eine große Verantwortung der Schülerinnen und Schüler, denn die Kinder in Peru verlassen sich darauf, dass sie täglich ihren Becher Kakao und ihr Brötchen bekommen. Ob aber jeder der 19 beteiligten Schüler freiwillig an diesem Projekt teilnimmt? Oder ob es Gruppenzwang ist? Diese Frage hat mir Katrin beantwortet, die aktiv bei dieser Aktion mitwirkt und so wie ihre Klassenkameraden jeden Monat einen Euro ihres Taschengeldes opfert: "Nein, für mich ist es kein Gruppenzwang, da es für mich selbstverständlich ist, Menschen, denen es nicht so gut geht wie mir, zu helfen." So sieht das auch Julia: "Ich beteilige mich an diesem Projekt, da ich denke, dass wir als Klasse durch den Beitrag den Kindern in Lima eine Chance auf Zukunft bieten. Und ich habe dabei noch ein gutes Gefühl." Es gibt auch eine Mitschülerin, die ein Jahr mit der Beteiligung aussetzte. Warum sie eine Pause machte und was sie dazu bewogen hat, erklärt sie mit persönlichen Gründen. Das Besondere an diesem Projekt ist, dass die Klasse nicht anonym spendet, sondern Briefkontakt mit der Projektleiterin hat. So können die Schüler hier in Baden-Baden miterleben, was mit dem Geld geschieht. Die Kinder in Lima bedanken sich auch ganz persönlich für die Spenden, indem sie Bilder malen und sie der Klasse als Dankeschön zuschicken.
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