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Baden-Baden (red) - Interessante Ergebnisse brachte eine ungewöhnliche Aktion im Seminarkurs der Klasse zwölf des Wirtschaftsgymnasiums am Pädagogium Baden-Baden. Da man sich in diesem Jahr mit dem Thema Globalisierung beschäftigt, wurde auch eine Umfrage durchgeführt, um Einstellung und Kenntnisse über die Thematik in der Bevölkerung zu ermitteln. Es wurden insgesamt 200 Personen zu diesem Thema befragt. Um die Umfrage möglichst "multikulturell" gestalten zu können, wurden auch Personen im Ausland - Franzosen. Kanadier, Mexikaner, Spanier und Türken - per E-Mail mit einbezogen. Für die Schüler war es laut Pressemitteilung des Pädagogiums völlig überraschend, dass mehr als die Hälfte der Befragten spontan keine Beziehung zu diesem Thema herstellen konnte. Lediglich die Jüngeren zeigten sich besser informiert. Große Unterschiede zeigten sich bei den Meinungen in Bezug auf die Wirkung der Globalisierung. Die Jüngeren zeigten sich deutlich optimistischer als die Älteren. Zwar werden positive Aspekte der Globalisierung in Bezug auf Vielfalt der Waren, Kultur und Medien gesehen, gleichzeitig spiegelte sich gerade bei den älteren Befragten die Angst vor Arbeitsplatzverlusten wider. Ängste zeigten sich auch darin, dass 75 Prozent der Befragten der Meinung waren, die Globalisierung bringe die Länder in negative Abhängigkeit voneinander. Bei den befragten Franzosen zeigte sich eine starke persönliche Beziehung zur Globalisierung, denn ein Großteil waren Elsässer, die häufig beruflich pendeln. Auch die anderen Ausländer zeigten sich persönlich von dem Thema tangiert; dabei wurde die Globalisierung insgesamt eher als positiv gesehen. Die Umfrage war für die Schüler sehr aufschlussreich, denn jeder Befragte reagierte anders auf die gestellten Fragen: mal freundlich, mal eher schlecht gelaunt oder im Stress. Es kam auch vor, dass Befragte sich unter "Globalisierung" nichts vorstellen konnten und erst einmal nachfragten oder sich gleich wieder abwandten.
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