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Baden-Baden (red). Nach langer Vorarbeit ist es soweit - die Juniorfirma CreArt des Pädagogiums liefert ihr "Baden-Baden"-Spiel nach Memory-Art aus. Die Schüler der Klasse 11 des Wirtschaftsgymnasiums am Pädagogium Baden-Baden freuen sich über ihr gelungenes Produkt, denn von der Idee bis zur Auslieferung war es ein weiter Weg. Die Geschäftsidee war, mit diesem Memory Baden-Baden und führende Unternehmen der Stadt zu verbinden. Erst dadurch konnte ein tragbares Finanzierungskonzept entwickelt werden. Ein solch kostenaufwändiges Projekt auf die Beine zu stellen, war nur möglich, wenn der Absatz von vornherein gesichert war. Schließlich ging es um ein Finanzvolumen von fast 9.000 Euro. Jedes Unternehmen wurde als Motiv abgebildet; im Gegenzug verpflichteten sich die Firmen, eine gewisse Stückzahl abzunehmen. Das Spiel zeigt zum einen Baden-Baden von seinen schönsten Seiten, zum anderen führende Unternehmen aus der Kurstadt. Markante und architektonisch besondere Gebäude von Unternehmen wie InfoScore, Grenke Leasing oder Liebich und Partner bilden einen reizvollen Kontrast zu den klassischen Ansichten. Natürlich durften Hotels wie Brenner's und das neue Dorint Hotel Messmer sowie die Caracalla-Therme und das Casino nicht fehlen. Außerdem gibt es auch eine reizvolle Ansicht eines Internatsgebäudes des Pädagogiums. Nur durch das Zusammenwirken aller Beteiligten und das freundliche Entgegenkommen bei den Konditionen konnte das Spiel zu akzeptablen Preisen produziert werden. Schließlich handelt es sich um eine einmalige limitierte Auflage von 570 Stück. Von dieser Auflage gehen lediglich 175 Stück in den freien Verkauf. Auch einen Nachdruck soll es nicht mehr geben. Schließlich muss sich die Juniorfirma bis zu den Sommerferien auflösen. Dies ist Vorschrift der Organisation JUNIOR, die die Juniorfirmen in Baden-Württemberg betreut. Davor muss noch eine letzte Hauptversammlung durchgeführt werden, denn schließlich wollen die etwa 70 Aktionäre über den Geschäftsablaut und das Ergebnis sowie die Dividende informiert werden. Über die Verwendung der Dividende und das ehemals eingezahlte Aktienkapital können die Aktionäre dann auf dieser Versammlung befinden; in der Vergangenheit wurde oft ein erheblicher Teil einem gemeinnützigen Zweck zugeführt. Insgesamt haben die beteiligten Schülerinnen und Schüler des Wirtschaftsgymnasiums durch die Arbeit viel gelernt. Alleine Termine mit potenziellen Kunden zu vereinbaren, Verkaufsgespräche zu führen und auch rechtsgültige Verträge abzuschließen war für die Schüler gar nicht so einfach. Die Arbeit in der Juniorfirma stellt nur einen Teil des Projektes WG+ am Wirtschaftsgymnasium des Pädas dar. In diesem Schuljahr hat sich für die Beteiligten viel getan. Ein Rhetorikkurs, die Ausbildung von Englisch als wichtiger Business-Sprache sind andere Bausteine in diesem Projekt zur Förderung der Schlüsselqualifikationen. Einen kleinen Wermutstropfen galt es jedoch auch zu verdauen. Bei der Wahl zum besten Juniorunternehmen in Baden-Württemberg konnte dieses Jahr kein Podestplatz belegt werden. Vielleicht lag es auch daran, dass das fertige Produkt zu diesem Zeitpunkt noch nicht vorlag. Eigentlich hatte man sich Chancen ausgerechnet in die Fußstapfen von atvice-Solution zu treten, die vor zwei Jahren Baden-Württemberg-Sieger waren.
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