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Um die Sicherheit an seiner Schule zu verbessern, hat das Pädagogium Baden-Baden in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Roten Kreuz Baden-Baden einen Schulsanitätsdienst ins Leben gerufen. Mehr als eine Million Unfälle ereignen sich jährlich an Deutschlands Schulen - Grund genug, mit einer eigenen Aktion vorzubeugen und Folgen zu mildern. Den offiziellen Startschuss gaben DRK-Kreisgeschäftsführerin Karin Ihly uni Kreisausbildungsleiterin Fink vom DRK-Kreisverband jetzt mit der Übergabe der Dienstausweise an die Schulsanitäter. Schulleiter Andreas Büchler begrüßte das ehrenamtliche Engagement der Schüler, die sich nicht scheuten, die Ausbildung in erster Hilfe an einem schulfreien Wochenende zu absolvieren, und unterstützte das Projekt mit der Einrichtung eines Sanitätsraumes und der Beschaffung der Notfallmaterialien. Am Pädagogium Baden-Baden sind 13 Schülerinnen und Schüler bereit, im Falle eines Falles sofort Erste Hilfe zu leisten. Auf ihren Einsatz vorbereitet wurden sie durch eine fundierte Erste-Hilfe-Ausbildung. Das bedeutet für die Schulleitung des Pädagogiums auf jeden Fall einen Zuwachs an Sicherheit: "Aber nicht nur das. Der Schulsanitätsdienst fördert das Verantwortungsbewusstsein und das Selbstvertrauen der Schülerinnen und Schüler", erklärt Realschullehrer Carsten Bangert, Leiter des Schulsanitätsdienstes und selbst Rettungssanitäter und Sanitätsausbilder beim Deutschen Roten Kreuz. Schulsanitäter können alle Schüler ab der achten Klasse werden. Die "Schulsanis" kümmern sich nicht nur um den Sanitätsraum und versuchen, Gefahrenpotenziale zu verringern, sondern sie vertiefen und erweitern ihr Wissen um die Erste Hilfe ständig. Auch auf Schulfesten und anderen schulischen Veranstaltungen kommen sie zum Einsatz. In den Pausen sieht man sie mit ihren roten Sanitätswesten und Sprechfunkgeräten über den Schulhof "patrouillieren". Natürlich immer mit einem offenen Auge für brenzlige Situationen. Den Schülern scheint es Spaß zu machen, und die Schule profitiert von der Erhöhung der Sicherheit, die dieses Projekt bedeutet, betonte der Ausbilder Carsten Bangert.
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