Grundschule Internats- und Ganztagesschulen Staatlich anerkannt Seit über 100 Jahren die bewährte Schule für die Zukunft Ihres Kindes |
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"Man muss die Gerüste wegnehmen, wenn das Haus gebaut ist", hat Friedrich Nietzsche gesagt. Und auch Caroline Dold, die am Samstagnachmittag im Pädagogium bei der Abiturfeier eine Festrede hielt. Gut gerüstet fühlen sich die 42 Absolventen von Wirtschaftsgymnasium (WG) und Allgemeinbildendem Gymnasium (G), und dennoch schien der Abschied von der Ganztags- und Internatsschule Pädagogium schwer zu fallen. Denn das "Gerüst" war für sie ja viel mehr als eine Bildungsstätte. Vielmehr erhielten sie über das seit mehr als 100 Jahren bewährte Konzept "Miteinander leben, lehren und lernen" Rüstzeug für alle Bereiche ihres Lebens. Caroline Dold ließ noch einmal die Jahre Revue passieren, die das Leben der jungen Menschen prägten. Rüdiger Bambauer, im Namen des Kollegiums, nahm sich der Fragen von Verfügungs- und Orientierungswissen, von Wissens- und Orientierungswelt in akademischer Prägnanz an, wenngleich sein Vortrag die tiefschürfenden Erkenntnisse unter dem schlichten Thema "Vom Gehen" zusammenfasste. Wer geht, bekommt guten Rat und gute Wünsche mit auf den Weg. Dagmar Lau-Busse von der Vereinigung der Eltern, Freunde und ehemaligen Schüler des Pädagogiums gab unter anderem auch zwei bemerkenswerte Sinnsprüche mit auf den Weg. Der eine von Mare Aurel betonte die Kraft der Gedanken, und der andere von Curt Goetz empfahl, die Dinge so zu gestalten, wie man sie gerne hätte. Die Verteilung der Zeugnisse und Preise war Chefsache der beiden Schulleiter Andreas (WG) und Michael Büchler (G). Letzterer hatte in seine Begrüßungsrede die Bilanz des bundesdeutschen Bildungssystems der vergangenen 50 Jahre eingeflochten. Sein unnachahmlicher Humor und eine sehr poetische Einlage adelten auch dieses eher ernüchternde Thema. 42 junge Menschen, die teilweise bereits ihre Kindergartenzeit auf dem Schlossberg verbracht hatten, nahmen vom heiteren Kommentar der Schulleiter gewürzt, ihre Zeugnisse entgegen - und auch eine ganze Anzahl an Preisen. Die Maul-Medaille ging an die beiden Sportasse Gregory Pages (G) und Sebastian Müller (WG). Moritz Kilian (G) und Volker Benser freuten sich über den Preis der Deutschen Physikalischen Gesellschaft. VBR, also Volks- und Betriebswirtschaftslehre, wird nur am WG gelehrt, und dort war Volker Benser der Beste, wie er überhaupt für seinen Gesamtdurchschnitt von 1,3 geehrt wurde. Im Gymnasium hatte Anne Bitterwolf mit dem Notendurchschnitt von 1,2 die Nase vorn und nahm auch noch den Scheffelpreis im Fach Deutsch und den Rotary-Fremdsprachen-Preis mit. Von WG-Seite tritt Fabian Kölmel in den erlauchten Kreis des Scheffelbundes ein. Aber dann hieß es wirklich gehen "mit dem Willen zur Weiterentwicklung, selbstverantwortlich und gestaltend und der Erkenntnis, die der Chor unter Petra Föhr-Floreani ausdrucksstark interpretierte: "A new life has begun."
Bilder und Berichte von der Abiturfeier am 05.07.2003 >>
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