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Die Geschichte des Flughundkindes Stellaluna
Eine Flughundmutter fliegt im Schwarm über den Urwald. Ihr Baby Stellaluna hängt an ihrem Bauch. Ein Uhu durchtrennt den Schwarm, dabei fällt Stellaluna vom Bauch ihrer Mutter. Sie stürzt hinab in den Urwald auf einen Ast über einem Vogelnest. Dort schläft sie ein. Am Morgen als sie aufwacht, ist sie sehr verwirrt und rutscht hinab in das Vogelnest. Dort ist sie zuerst nicht willkommen. Traurig hängt sich Stellaluna kopfüber unter das Nest. Die Vogelkinder machen es ihr nach. Als die Vogelmutter zurück kommt, ruft sie all ihre Kinder ins Nest. Auch Stellaluna darf nun hinein. Da sie ihre Mutter verloren hat und auch nicht weiß, wo sie diese findet, soll sie auch im Nest bleiben. Noch an diesem Tag hatten die Vogelkinder ihre erste Flugstunde. Auch Stellaluna wollte daran teilnehmen. Sie flog sehr gut und landete aber nicht wieder, wie die Vogelkinder im Nest, sondern kopfüber an einem Ast. Danach hatten alle großen Hunger und die Vogelmama flog auf Futtersuche.
Währenddessen spielten die Vogelkinder und Stellaluna ein Spiel, bei dem sie eine Feder so hoch wie möglich pusten mussten. Dabei fiel die Feder in die Tiefe und Stellaluna flog hinterher, hinunter auf den Boden. Die Vogelkinder verließen ihr Nest und kamen auch zu Stellaluna hinunter. Nun entfernten sich alle beim Spielen unbemerkt vom Nest. Als sie es merkten, waren sie schon tief im Urwald und es wurde dunkel. Die Vogelkinder konnten in der Dunkelheit nichts mehr sehen und wollten schlafen und gaben Stellaluna die Schuld, dass sie nicht mehr wussten, wo ihr Nest war. Die Vogelkinder schliefen unter einem Blatt ein und Stellaluna machte sich traurig auf die Suche nach dem Nest. Dabei traf sie einen Papagei und einen Tukan. Ihnen erzählte sie ihre Geschichte und, dass sie wie ihre Vogelfreunde sein wollte. Der Papagei gab ihr von sich einige Federn, die sie an ihrer Flughaut befestigte und damit sollte sie nun fliegen wie ein Vogel. Dies misslang ihr aber und sie stürzte ab. Traurig machte sich Stellaluna auf den Rückweg zu den Vogelkindern. Dabei stieß sie wieder auf den Uhu, welcher Schuld am Verlust ihrer Mutter hatte. Er jagte sie und wollte sie fressen. Stellaluna warnte schnell die Vogelkinder. Sie versteckten sich alle in einer Höhle. Dort erinnerte sich Stellaluna, dass sie hier geboren wurde. Plötzlich flogen viele aufgescheuchte Flughunde von der Höhlendecke. Stellalunas Mama erkannte ihr Kind sofort wieder und nahm es in die Arme. Nun hörten die Vogelkinder ihre Mutter ganz laut und ängstlich vor der Höhle schreien. Der Uhu hatte sie gefangen. Stellaluna bat ihre Mutter und die anderen Flughunde den Uhu nun endgültig von seinem Felsennest zu vertreiben. Dies geschah auch. Und nun zogen die Vogelkinder und ihre Mama in das Nest des Uhus ein. Stellaluna hängte sich zärtlich wieder bei ihrer Mama an den Bauch und flog mit ihr und allen anderen Flughunden winkend in ihre Höhle davon.
Philipp Schumann 3a
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